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Unsere Leistungen

Von der Untersuchung bis zur Behandlung
Akutmedizin

Wir stehen für Ihr akut krankes Kind während der Praxisöffnungszeiten jederzeit zur Verfügung. Sie helfen uns sehr, wenn Sie auch bei akuter Erkrankung einen Termin vereinbaren, den wir im Regelfall am gleichen Tag möglich machen.

Bei großer Sorge kommen Sie aber bitte auch so in unsere Praxis!

Notfall

Bei akuten Notfällen verständigen Sie den Rettungsdienst unter 112.

Abends und am Wochenende steht Ihnen der kinderärztliche Bereitschaftsdienst in den Bereitschaftspraxen zur Verfügung. Außerhalb der Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxen können Sie sich an die Nothilfen der Kinderkliniken wenden

Terminvereinbarung

Gerne können Sie einen Online-Termin für Impfungen, Vorsorge-Untersuchungen und weitere nicht-akute Anliegen vereinbaren.

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UNSERE LEISTUNGEN

Sprechen Sie uns gerne mit Ihren individuellen Fragen an
Vorsorgeuntersuchungen

Im Einzelfall bietet Herr Dr. Eisenhut nach Terminabsprache die U2 im Rahmen eines Hausbesuches an.

Bitte überlegen und notieren Sie sich zu Hause alle Fragen, die wir dann in Ruhe besprechen wollen (zB Stillen/Ernährung, Schlafen, Unruhe, Bauchweh, besondere Sorgen…)

Als Basis werden Größe, Gewicht, Kopfumfang, Reflexe und Reaktionen auf bestimmte Reize, altersgerechte Bewegungen und ähnliche Dinge erhoben

Wir besprechen die Ernährung, die Pflege des Kindes und den Stuhlgang. Bitte informieren Sie uns sofort, wenn Ihr Kind ungefärbte, sehr helle Stühle hat! (Link Stuhlfarbkarte)

Hinzu kommen Untersuchungen der Augen (zB ob ihr Baby mit den Augen Gegenstände fixieren und verfolgen kann, die man ihm zeigt), des Hörvermögens (ggfs. auch mittels Hörest (OAE)) und weitere Untersuchungen.

Es erfolgt auch fast immer eine Ultraschalluntersuchung der Hüfte. Bitte fragen Sie in Ihrer Familie, ob es Fälle von Hüftdysplasie (Hüfterkrankungen gegeben hat.

Ggfs wird eine Ultraschalluntersuchung des Harntraktes (Nieren, Harnleiter, Blase) ergänzt, dies betrifft zum einen Kinder mit entsprechender Indikation, zum anderen Kinder im Selektivvertrag  (link) (Nierensono bis zur U5 vorgesehen) oder auch als Individuelle gesundheitsleistung auf Wund´sch der Eltern (XX€).

Bei der U3 besprechen wir auch immer die empfohlenen Impfungen, die ab dem Alter von 8 Wochen anstehen und einen sehr hohen Stellenwert haben, die Gesundheit ihres Kindes zu erhalten. 

Sonographie

Ultraschall oder Sonographie ist eine schmerzlose Untersuchung um Organe im Körper auf bestimmte Krankheiten zu untersuchen. Dazu gehören die Nieren, Blase, Oberbauchorgane wie Leber Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Außerdem untersuchen wir die Schilddrüse Säuglingshüften und den Darm (z.B. Bei Verdacht auf Blinddarmentzündung).

Wir haben ein sehr modernes Sonographiegerät und besitzen für diese Untersuchungen die Fachkunde. Als Vorsorgeleistung wird nur Sonographie von Nieren und Blase im Alter von 5 Monaten angeboten (AOK Vertrag), im Krankheitsfall werden diese Untersuchungen aber von allen Kassen bezahlt.

Psychotherapeutische Sprechstunde

Im Rahmen der Zusatzbezeichnung Psychotherapie bietet Dr. med. T. Eisenhut Beratungs- und Therapiegespräche nach Terminvereinbarung an. Themen die sich dafür anbieten sind Fütterstörungen bei Säuglingen und alle emotionalen Störungen des Kindes- und Jugendalters.

Reisemedizin

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen in Deutschland zu geben. Neben Standardimpfungen, die für die gesamte Bevölkerung oder bestimmte Altersgruppen empfohlen sind, spricht sie auch Impfempfehlungen für Menschen mit besonderen Indikationen aus. Eine Indikation zur Impfung liegt vor allem bei einem individuell erhöhten Expositions-, Erkrankungs- oder Komplikationsrisiko vor. Ein erhöhtes Expositionsrisiko besteht für bestimmte impfpräventable Erkrankungen auf Auslandsreisen, weshalb die STIKO auch Empfehlungen zu Reiseimpfungen ausspricht (sog. Kategorie „R“: Impfungen aufgrund von Reisen).

Aufgrund zunehmender internationaler Reiseaktivitäten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in Deutschland lebende Menschen während eines Auslandsaufenthalts an einer impfpräventablen Infektion erkranken und diese möglicherweise auch nach Deutschland importieren. Daher liegt ein adäquater Impfschutz von Reisenden auch im öffentlichen Interesse. Zudem stellt die reisemedizinische Beratung eine wichtige Gelegenheit dar, den Impfstatus zu kontrollieren und bestehende Lücken auch in Bezug auf die von der STIKO empfohlenen Standard-, Auffrisch- oder Indikationsimpfungen zu schließen. Auf diese Weise kann die Impfprävention in Deutschland entscheidend unterstützt werden.

Zu den von der STIKO empfohlenen Reiseimpfungen gehören aktuell die Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Influenza, Meningokokken der Serogruppen ACWY und B, Poliomyelitis, Tollwut und Typhus. Die Reiseimpfempfehlungen wurden bislang eher allgemein gehalten. Angesichts des zunehmenden Umfangs und steigender Bedeutung eines adäquaten Impfschutzes bei Reisen und eines zunehmenden Informationsbedarfs hat sich die STIKO entschlossen, ihre Empfehlungen zu Impfungen aufgrund von Reisen zu ergänzen und zu konkretisieren. Die STIKO hat 2019 eine Arbeitsgruppe „Reiseimpfungen“ etabliert, die sich mit all diesen Fragen befasst.

Alle weitere Informationen finden Sie unter: Reiseimpfung

Quelle: Robert Koch Institut

Gerinnungssprechstunde

PD Dr. Bidlingmaier hat viele Jahre am Gerinnungszentrum der Universität München gearbeitet und ist immer noch lokal und darüber hinaus in die Zusammenarbeit der Gerinnungsspezialisten eingebunden.

Nun bietet er in unserer Praxis eine spezielle Gerinnungssprechstunde für Kinder an. Fragestellungen können eine besondere Blutungsneigung (zum Beispiel Hämophilie, von Hillebrand Syndrom oder seltene Faktorenmängel) oder eine Thromboseneneigung (z.B. schwere Mängel von Antithrombin oder Protein C/S, aber auch häufigere Fragestellungen wie eine Faktor V Leiden- oder Prothrombinmutation), sowie die (Mit-)Betreuung nach Thrombosen oder Schlaganfällen oder bei Blutungsneigungen sein. Bei einigen Kindern kann es vor einer Operation sinnvoll sein, genauere Gerinnungsuntersuchungen durchzuführen. Oft stellen sich auch Fragen, wenn in der Familie Blutungen oder Thrombosen aufgetreten sind.

Diese Beratung und das Erklären von Befunden und Laborwerten, zum Beispiel die wichtige Frage, was das denn nun alles für die Zukunft heißen könnte, und die Beratung zu möglichen Therapien stehen im Vordergrund. Je nach Indikation werden aber auch besondere Blutuntersuchungen oder auch eine sogenannte fachgebundene humangenetische Beratung durchgeführt.

Termine können nach Überweisung durch Ihren regulären Kinderarzt vergeben werden, sie sind auch über Doctolib verfügbar. Gerne können Sie sich auch unter gerinnung@kinderaerzte-in-laim.de an Dr. Bidlingmaier wenden.

Darüberhinaus steht Dr. Bidlingmaier Ihren lokalen Kinderärztinnen und Kinderärztenen  über das kinderärztliche Telekonsil „PaedExpert“ als Gerinnungsexperte zur Verfügung. Fragen Sie Ihren Arzt, ob diese Möglichkeit für Sie besteht! Oft kann so eine Vorstellung in München vermieden oder zumindest besser vorbereitet werden.

Impfungen

In unserer Praxis werden die Impfung nach den Empfehlungen der ständigen Impfkomission (Stiko) durchgeführt. Dieses Impfprogramm unterstützen wir voll und ganz, weil es nach sehr hohen Kriterien an Wissenschaftlichkeit geschaffen wurde.  Dennoch kann als individueller Impfentscheid entschieden werden ob Hepatitis B, Rota Viren oder Pneumokokken geimpft werden auch wenn es erwiesen ist, daß das Risiko durch die Impfung geringer ist als ohne diese Impfungen.

Es gibt  Impfungen die einen solidarischen Aspekt besitzen, indem die Krankheit nicht umgeht und immungeschwächte Kinder oder sehr kleine Säuglinge, die diese Impfungen noch nicht bekommen können, nicht angesteckt werden können wenn möglichst viele andere Kinder geimpft sind. Diese Impfungen (Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten) sind in unserer Praxis verpflichtend und Kinder, die diese Impfungen nicht haben, behandeln wir nur im Notfall. Dabei bitten wir um die Information beim Eintritt in die Praxis um andere Kinder schützen zu können.

Diagnostik

Wir haben in der Praxis die Möglichkeit, ein Blutbild und den Entzündungsmarker C-reaktives Protein (CrP) in kurzer Zeit zu bestimmen. Anders als vielfach angenommen, hilft uns das leider oft bei der Unterscheidung zwischen den häufigen Virusinfektionen (benötigen kein Antibiotikum) und den sehr viel selteneren bakteriellen Infektionen  (benötigen meist ein Antibiotikum) nicht weiter.

Zusammen mit der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung können diese Untersuchungen aber in Einzelfällen und bei betsimmten Fargestellungen sehr hilfreich sein.

Je nach Situation werden wir – insbesondere vor Beginn einer antibiotischen Therapie – eine Erregersuche durchführen. Ein Beispiel ist zB der Streptokokken Schnelltest bei Mandelentzündung. Für einige Viren wie zB Influenza (Grippe) können Untersuchungen aus Abstrichen erfolgen, hier liegt das Ergebnis aber – ebenso wie bei Stuhl- oder Urinuntersuchungen nicht sofort vor.

Bitte beachten Sie: Der Streptokokken Schnelltest wird von den gesetzlichen Kassen leider nur bis zum 12. Lebensjahr übernommen, danach können wir ihn auf Ihren Wunsch für XX € durchführen.

Über da von uns genutzte Großlabor können wir bei medizinischer Indikation alle sinnvollen und notwendigen Untersuchungen durchführen, die Ergebnisse liegen in der Regel in wenigen Tagen vor. Nur im Einzelfall müssen Sie hierfür Spezialisten aufsuchen. 

Bitte beachten Sie: Wenn Sie bestimmte Untersuchungen ohne medizinische Indikation wünschen, dann können wir dies nur als „Individuelle Gesundheitsleistung“ anbieten, die Sie selber zahlen müssen. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei nicht selber einwilligungsfähigen Kindern, für die eine Blutuntersuchung einen erheblichen Streß bedeutet, nur Untersuchungen durchführen, die auch uns sinnvoll erscheinen.

Wir können in der Praxis rasch mithilfe eines Teststreifens zum Beispiel eine Infektion der Harnwege ausschließen. Zeigen sich auffällige Werte, kommt es auf das Alter des Kindes und die Art der Uringewinnung an, ob bereits die Untersuchung bei uns genügt, oder ob eine bessere Methode (Katheterisierung, Blasenpunktion) in der Klinik erforderlich wird. Zur Urinuntersuchung steht uns auch ein Mikroskop zur Verfügung.

Neben der Anamneseerhebung spielen hier Hauttest (Prick) und Laborteste (RAST) eine Rolle. In aller Regel sind die Untersuchungen aus medizinischer Indikation Kassenleistung. 

Für viele Allergien können wir in unserer Praxis eine Desensibilisierung anbieten.

Zu bestimmten Zeitpunkten sind im Rahmen der Vorsorgen Hörteste vorgesehen, die bei uns möglich sind. Auch vor der Verordnung von Logopädie müssen wir regelmäßig Hörteste durchführen.


Im Rahmen einiger Vorsorgen kommen verschiedene Sehteste zum Einsatz. Außerhalb dieser Termine bieten wir zum Beispiel das Amblyopie-Screening mittels Plus-Optix im Rahmen der Selektivverträge an, desweiteren als individuelle Gesundheitsleistzung für XX €.

Zwar werden EKG Untersuchungen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt, wir halten sie aber für eine wichtige Vorsorgeuntersuchung und empfehlen, mindestens einmal in der Kindheit eine EKG Untersuchung durchzuführen, um azB ngeborene Erregungleitungsstörugen zu erkennen. Diese Untersuchung kostet als individuelle Gesundheitsleitsung XXX €.

Im Rahmen der Sonderversorgung Asthma (DMP) für AOK Patienten stellen wir ein modernes Lungenfunktionsmessgerät zu Verfügung, die Untersuchungen damit werden von den Kassen übernommen.

Des Weiteren verwenden wir unser Lungenfunktionsgerät bei bestimmten medizinischen Indikationen.

Im Rahmen von Sportuntersuchungen oder auf Patientenwusch, zB bei den Jugenduntersuchungen, kann eine Lungenfunktion als individuelle Gesundheitsleistung für XX € durchgeführt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wird immer wieder aktualisiert

Aufgrund unserer personellen Situation und des hohen Patientenaufkommens kann das Telefon während der Sprechzeiten nicht immer besetzt sein. Bei Überlastung behält es die Praxis sich vor, den Anrufbeantworter einzuschalten. Dabei werden Sie dann informiert wann das Telefon für Terminvereinbarungen zur Verfügung steht. Zur Erklärung sind wir eine der ganz wenigen Praxen in München, die für Kassenpatienten aus unserem Versorgungsbereich keinen Aufnahmestopp und keine Warteliste haben. Wenn ihr Kind krank ist und sie sich Sorgen machen kommen Sie dann bitte einfach während der Sprechzeiten in die Praxis. Sollte das nicht möglich sein können Sie Dr. Eisenhut versuchen auf seinem privaten Handy (0179 1303815) auch per Textnachricht zu erreichen.

Trotzdem Sie einen Termin vereinbart haben müssen sie in der Regel unterschiedlich lange auf die Behandlung warten, weil immer Patienten ohne Voranmeldung sehr krank in die Praxis kommen. Wir behalten es uns vor anhand der Dringlichkeit die Warteliste zu gestalten. Sollten Sie wegen dringender Termine nicht warten können, bitte sagen Sie am Empfang und wir versuchen das zu berücksichtigen. Wartezeiten von über einer Stunde können so leider vorkommen und wir bitten das anhand unseres hohen Patentenaufkommens zu entschuldigen.

Kleine Säuglinge drücken und weinen immer wieder mit Bauchschmerzen. Diese werden oft Blähungen zugeschrieben und mit entblähenden Mitteln wie Sab Simplex behandelt. Allerdings haben Säuglinge oft einen geblähten Bauch, ohne dass Schmerzen vorliegen und dann treten Schmerzen immer wieder auf obwohl der Bauch nicht gebläht aussieht. SAb Simplex beruhigt Säuglinge sofort und damit wohl eher über den sehr intensiven Geschmack – ein „Entblähen“ müsste wesentlich länger dauern. Das vegetative Nervensystem ist einfach individuell unterschiedlich und bei einigen Individuen schlägt sich Aufregung stärker als Darmverkrampfungen nieder als bei anderen so wie sich manche Säuglinge leichter und nachhaltiger aufregen als andere. So bewegt sich der Darm unterschiedlich – Stuhlhäufigkeiten von 5mal täglich bis 1x wöchentlich sind ja beispielsweise normal. Also erscheint mir die beste Maßnahme um diesen Verkrampfungen zu begegnen, immer wieder über Nähe (am besten Tragen im Tragetuch) über die beruhigende Stimme Atmung und Bewegung der Eltern zu entspannen. Besonders beruhigend ist es für Säuglinge, wenn sie immer wieder über ruhige „Gesicht zu Gesicht“ Zuwendung „synchronisert“ d.h. in der Bindung mit den Eltern versichert und bestärkt werden.

Die Furcht vor negativen Nebenwirkungen von Fluor in der Kariesprophylaxe erscheinen völlig unbegründet wenn man mal genau nachrechnet. Unser Trinkwasser in München aus Lech und Mangfall enthält als Kalkalpenwasser 100µg/L Fluorid. Eine Tablette 250µg Fluorid.  In anderen Gegenden Deutschlands ethält jeder Liter Trinkwasser in vielen Fällen über 300µg/Liter Fluorid, als würde man unserem Trinkwasser zu jedem Liter eine Tablette Fluor hinzufügen. Es git außerdem Mineralwasser die über 600µg/Liter enthalten. In vulkanischen Gegenden wie Teneriffa sind es sagenhafte 4000µg!

Ab wann Fluor giftig für Menschen ist ist nicht genau bekannt und wird aus Beobachtungen aus dem Tierreich rückgeschlossen. Man hatte beobachtet, dass Kühe in der Nähe von Fabriken der Fluor/Kali Chemie Skelettdeformitäten entwickelt hatten aber eine Rückrechnung auf einen Spiegel im Trinkwasser ab dem Menschen Schäden an den Zähnen und Knochen entwickeln sind schwierig und nur Schätzungen.

Kinder können vegetarisch oder vegan ernährt werden aber Eltern müssen sich informieren, wie Eisen aufgenommen wird und welche Nahrungsmittel wieviel davon enthalten.

Die Fähigkeit Eisen aus der Nahrung aufzunehmen ist individuell sehr unterschiedlich und es ist deshalb empfehlenswert den Eisenspiegel im Blut zu kontrollieren wenn Kinder wenig oder kein Fleisch essen.

Vegan ernährte Kinder müssen ausnahmslos Vitamin B12 zusätzlich erhalten weil ein Vitamin B12 Mangel verhindert werden muss, der mit veganer Ernährung unweigerlich auftritt und neurologische Schäden in der Entwicklung hinterlässt, die nicht wieder ausgeglichen werden.

Unabhängig davon ob ein Säugling gestillt wird oder nicht, wird etwa ab dem vollendeten 4. Lebensmonat Beikost begonnen. In den Elternratgebern finden sich genaue Festlegungen , wie „erste Woche Pastinake, dann….“. Ernährungsphysiologisch gibt es keine wissenschaftliche Begründung dafür. Wichtig finde ich miteinzubeziehen was dem Säugling schmeckt, weil es von vorneherein Abneigungen und Vorlieben gibt. Dabei wird viel während der Schwangerschaft über die Ernährung der Mutter vorprogrammiert.

Wichtig erscheint mir, möglichst bald mit dem Essen spielen zu lassen und „fingerfood“ einzuführen, also Lebensmittel, die durch die noch zahnlosen Kiefer breiförmig gedrückt werden können. Dadurch kann in Einzelfällen auf Brei weitgehend verzichtet werden und ein Säugling mit am Tisch mit zerdrückten Anteilen der Familienmahlzeit ernährt werden. Möglichst bald sollte dabei etwa 3mal in der Woche eine Fleischportion enthalten sein um in der Eisenversorgung auf Nummer sicher zu gehen.

Allergologisch hat sich herausgestellt, daß möglichst alle Nahrungsstoffe (Fisch, Ei, Gluten …) möglichst früh eingeführt werden sollen um möglichst Immuntoleranz zu entwickeln. Wenn gegen Ende des ersten Lebensjahrs eine ausgewogene Ernähung so etabliert ist, kann auf Pulver/Muttermilch nach Belieben verzichtet werden und Vollmilch morgens und abends auch weiter im 2. Lebensjahr verabreicht werden.